| Auf
dieser Seite möchten wir Ihnen Ratschläge der
mitwirkenden Unternehmen vorstellen, wie diese es trotz der Krise
geschafft haben, beispielsweise schwarze Zahlen zu schreiben oder ihre
Mitarbeiter zu motivieren. Wir hoffen, dass unsere gesammelten Punkte
vor allem den Unternehmern unter Ihnen eine Inspiration und
Hilfestellung sind.
Diese Seite wird
regelmäßig aktualisiert, um für
möglichst viele Branchen und Unternehmen Hilfestellung
anzubieten. Es geht uns darum Synergien zu nutzen. Sollten Sie also
selbst weitere Tipps haben, die hier veröffentlicht werden
sollen (gerne auch unter Angabe des Firmennamens), senden Sie uns diese
an info@intergest.com.
Tipps aus dem Haufe Konjukturcockpit:
Die Auswirkungen der Finanzkrise treffen jeden, direkt oder indirekt.
Führende Experten haben Tipps und Handlungsempfehlungen erarbeitet, mit
denen Sie die Krise als Chance nutzen können.
http://www.haufe.de/konjunkturcockpit
Tipps von Kommunikationsprofis (Werben & Verkaufen):
Die wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben eine breite Masse erreicht.
W&V fragte deutsche Top-Manager: Wie gehen Sie persönlich mit
der Krise um?
www.wuv.de/news/unternehmen/meldungen/2009/05/128935/index.php
Tipp von Mutmachern bei youtube.com:
Gedanken zur Krise machen sich Marketing- und Werbeexperten derzeit
nicht nur für sich - einige geben diese auch an die
Öffentlichkeit weiter. Auf dem YouTube- Kanal "Survival of the
Fastest" nennt unter anderem WPP-Chef Martin Sorrell Tipps, wie sich
die Rezession bestmöglich überstehen lässt. Über 70
Mutmacher-Videos wurden bereits hochgeladen.
www.youtube.com/user/survivalofthefastest
Tipp
von KRAFTSONNE Seminare für Menschen (Robert Brixius):
„Wer zu viel gewinnen will, der wird verlieren“
– mit einem Zitat von Kurt Tucholski beginnt Robert Brixius
seine spirituelle Erklärung, warum die Krise aufgrund des
Gesetzes der Anziehung kommen musste, wie Sie sich ihr am besten
stellen, wo die Antworten liegen und warum Ihr Ego Angst hat. Wie Sie
der Krise angstfrei begegnen, beschreibt uns der erfolgreiche
Seminarleiter in vier ausführlichen Schritten und mit
konkreten Anleitungen. So finden Sie aus eigener Kraft heraus und
nutzen die Krise zum Vorteil für sich und Ihre Zukunft.
Aus Platzgründen stellen wir Ihnen
den Artikel hier als pdf zur Verfügung:
090511_Wegweiser_UniverselleGesetze.pdf
Tipp
der Avanade Deutschland GmbH (Thorsten Eberhardt, Business
Development Director):
Der Erfolg von Unternehmen wird nachhaltig von Ihrer Fähigkeit
geprägt, Innovationen umzusetzen. Im globalen Wettbewerb
gelten nicht mehr die gleichen Regeln und Erfolgsrezepte wie in den
letzten Jahren. Alle werden aufgefordert
„umzudenken“. Gerade deshalb ist in der aktuellen
Zeit und den turbulenten Veränderungen eine permanente
Anpassung der Unternehmensstrategie überlebensnotwendig.
Hierzu benötigt man allerdings auch eine agile und schnell
anpassungsfähige IT. Im Gegensatz zur Krise in der
Jahrtausendwende, sind IT Investitionen nicht die Ursache der Krise,
sondern Teil der Lösung.
Budgetäre und
personalwirtschaftliche „Kahlschläge“
lösen Probleme höchstens kurzfristig –
schaffen aber keine optimale Ausgangsposition für das
Durchstarten des Unternehmens während und nach der Krise.
Anstatt Personal zu reduzieren, ist es oft sinnvoller, das interne
Wissen der IT-Abteilung und externes Wissen bestmöglich
für die Effizienzsteigerung und die Innovationskraft des
gesamten Unternehmens einzusetzen.
Hierzu helfen unter anderem gut
integrierte Softwarelösungen – etwa im Bereich der
Business Intelligence oder des Performance Managements. Gerade im
Vertriebssektor beim Kundenbeziehungsmanagement, der Verwaltung und
Materialbeschaffung aber auch beim Finanz- und Personalwesen kann die
richtige Software die Effizienz beträchtlich steigern. So
profitiert der Vertrieb beispielsweise sehr davon, wenn Leads,
Kundendaten und wichtige vertriebsrelevante Informationen einfach und
zeitsparend gespeichert, gepflegt, bearbeitet und verwaltet werden
können. Viele lebenswichtige Bereiche des Unternehmens lassen
sich somit optimieren, miteinander vernetzen und versetzten damit das
Unternehmen in die Lage, nicht nur die Krise zu überstehen,
sondern auch gestärkt aus ihr hervorzugehen und sich von
Mitbewerbern abzusetzen.
IT ist zunehmend der Faktor für
Wettbewerbsfähigkeit
und High Performance.
Tipp
der Infor Global Solutions Deutschland AG (Wolfgang Kobek):
Selten gab es so wenig Mangel an
Hiobsbotschaften wie derzeit. Die Auswirkungen der Finanzkrise in den
USA haben die Realwirtschaft inzwischen mit einer historisch
unvergleichlichen Wucht getroffen. Unser Vorteil gegenüber
früheren Krisen wie etwa 1923 ist heute jedoch, dass wir viel
besser informiert sind. Gleichzeitig verharren viele Unternehmen reglos
und setzen lange geplante Projekte aus, weil sie einfach nicht
einzuschätzen vermögen, was sie in den
nächsten Monaten erwartet. Mit dieser zögerlichen
Haltung bremst sich die Wirtschaft selbst aus. Natürlich sind
Unternehmen davon abhängig, ob sie überhaupt die
Mittel bekommen, um sich weiterzuentwickeln. Ohne Kapital von Banken
gibt es keinen Fortschritt.
Für den richtigen Ansatz halte ich
deshalb: Vorhandenes Wissen
nutzen und gezielt handeln. Es gilt, sich genau anzusehen, welche
Ressourcen bereits vorhanden sind und wie sie täglich genutzt
werden. Wo liegt Optimierungspotenzial? Welche Investitionen lassen
sich stemmen und versprechen gleichzeitig eine Amortisierung?
Wie können
Business-Software-Anbieter dabei helfen? Zu allererst, indem sie
flexiblere Angebote machen. Infor hat schon
früh die Weichen gestellt, um Anwendern eine breite Auswahl an
Ansätzen und Geschäftslösungen zu bieten,
damit sie in ihrer Branche erfolgreich bestehen können. Die
Hauptanforderung ist, betriebswirtschaftliche Kennzahlen transparent
zur Verfügung zu stellen. Nur auf Basis einer fundierten
Informationsanalyse können Prozesse optimiert werden. Diese
Kette setzt sich fort: Schlanke Prozesse sind die Bedingung, um in
einem zweiten Schritt laufende Kosten zu senken und die
Produktivität und Effizienz zu steigern. Unternehmen
profitieren davon, wenn sie sich auf durchgängige
Unterstützung verlassen können: Infor hat in der
Vergangenheit bewusst die besten Lösungen am Markt aufgekauft
und weiterentwickelt und ist daher jetzt in der Lage, die geforderte
Unterstützung aus einer Hand zu bieten. Zudem haben wir
verschiedene Finanzierungs- und Betreibermodelle eingeführt,
um eine Alternative zum Lizenzmodell mit seiner klassischen
Vorab-Investition bieten zu können.
Tipps
der Basware GmbH (Frank Wuschesch):
Den Rotstift an der richtigen Stelle ansetzen und cleveres
Spend-Management betreiben:
- Deutsche Unternehmen versenden etwa 90
Prozent der rund sechs
Milliarden Rechnungen noch immer auf dem Postweg und verschenken damit
Geld. 54 Milliarden Euro, so eine Studie der Universität
Hannover, könnten deutsche Betriebe durch die Umstellung auf
elektronische Rechnungen einsparen. Ein Unternehmen, das etwa zwei
Millionen Rechnungen schreibt, kann durch E-Invoicing jährlich
24 Millionen Euro sparen, so eine Studie des CEN/ISS. Die Praxis zeigt
zudem: Die Bearbeitung einer Eingangsrechnung per Hand dauert dreimal
so lang wie mit einer automatischen Lösung. Bei einem
Unternehmen mit 1.000 Eingangsrechnungen pro Monat summiert sich das
auf über 160 Stunden – das ist die Monatsarbeitszeit
eines Mitarbeiters. Geht man von zirka 30.000 Rechnungen
jährlich aus, lassen sich mit der richtigen technischen
Unterstützung die Kosten pro Rechnung von 20 Euro auf einen
Euro senken. Das entspricht Einsparungen im Wert von 570.000 Euro pro
Jahr.
- Beim Einkauf von indirekten
Gütern und im
Lieferanten-Management lässt sich meist noch viel Geld sparen.
Die neue Generation von Einkaufssystemen unterstützen
Unternehmen dabei, indem sie für die nötige
Transparenz sorgen und Kosten senken. Unkontrollierte Bestellungen am
Einkauf vorbei lassen sich damit stoppen und stattdessen eindeutig
definierte Freigabeprozesse etablieren.
Tipps
der Meva-Schalungssysteme GmbH (Gerhard Dingler):
Keine Zeit vergeuden und Chancen aus der Ist-Situation ableiten:
- sich von unnötigem Ballast
trennen
- alle Abläufe auf den
Prüfstand stellen, auf Effizienz
hinterfragen
- nur was dem Kunden/Konsumenten nutzt, ihm
Vorteile bringt, sollte auch
zukünftig Bestand haben
- sich auf Kernkompetenzen konzentrieren
und diese ausbauen
- auf "Nebenschauplätze"
verzichten, weniger kann oft mehr sein
- Kontinuität, Nachhaltigkeit,
Leistungsbereitschaft, Effizienz
sind Merkmale, die in den Vordergrund gehören, gepaart mit
gesundem Realitätssinn, Bescheidenheit und Zufriedenheit
Tipp
von Holtzmann Creativ Werbemittel (Jens Holtzmann):
Antizyklisch unternehmerisch handeln:
- statt Messebesuche abzusagen, jetzt erst
recht in andere
Länder reisen, um dort Trends, neue Lieferanten und Produkte
auszumachen
- statt Kosten zu reduzieren, in neue
Mitarbeiter investieren und diese
zur Weiterbildung schicken
- gerade jetzt Ausbildungsplätze
anbieten
Tipps
von InterGest (Peter Anterist):
- Die eigene Situation kritisch
hinterfragen: Bin ich wirklich ein Opfer
der Krise oder gibt es schon seit längerer Zeit strukturelle
Probleme, die sich erst jetzt auswirken?
- In die Ausbildung der Mitarbeiter
investieren: So bleiben diese
motiviert, können die Arbeitsprozesse verbessern und die
Effektivität steigern
- Neue und kreative Mitarbeiter anwerben:
Aufgrund der hohen
Entlassungsraten in einigen Branchen sind viele Fachkräfte
verfügbar geworden, die motiviert sind und nach neuen
Herausforderungen suchen.
Den Export fördern und so neue Kundenpotentiale
erschließen
- Der Export bietet nach wie vor
große
Chancen. Deutschland ist Exportweltmeister und Produkte “Made
in Germany“ sind weltweit beliebt
- Neue Märkte
erschließen: Beispielsweise Firmen
aufkaufen und ins Ausland expandieren, weil dies auch in Deutschland
Arbeitsplätze schafft und die Wirtschaft allgemein
ankurbelt
- Jetzige Zinsraten nutzen und Kredite
umschulden, das heißt
alte Kredite abbezahlen und neue zu günstigeren Konditionen
aufnehmen.
- Prüfen Sie daher: Aufgrund des
günstigen Zinssatzes
(Euribor 1,85% am 24.02.09) kann es für Sie günstiger
sein, bei einem Zahlungsziel von 3 Monaten einen Kontokorrent Kredit
bei der Bank in Anspruch zu nehmen, um damit ihren Lieferanten sofort
mit 3% Skonto zu bezahlen
Tipps
der Besucher dieser Website:
- Die Krise als Chance sehen, zum Beispiel
mobiler und flexibler zu
werden
- Dinge in die Hand nehmen und
ändern, anstatt sie schlecht zu
reden
- Sich näher an den Kunden
orientieren
- Die Strukturen des eigenen Unternehmens
kritisch hinterfragen und
analysieren, um Krisenherde vorzeitig zu erkennen
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